Bridge of Hope
Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2026 von Pfr. Thota
Liebe Freunde, Patinnen und Paten von Bridge of Hope,
Am Vorabend von Weihnachten möchte ich Ihnen allen von Herzen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie ein gesundes, hoffnungsvolles und gesegnetes Neues Jahr 2026 wünschen. Ich habe für euch alle auf der Mitternachtsmesse - Christmette gebetet.
Danke
Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen meinen tief empfundenen Dank auszusprechen – für Ihre großzügige finanzielle Unterstützung, Ihre jahrelange Treue und vor allem für Ihre moralische und menschliche Nähe. Besonders im Jahr 2025 konnten wir dank Ihrer Solidarität gemeinsam mit dem Bridge of Hope Team enorm viel bewirken.
Frauen Projekte
Durch Ihre Hilfe war es möglich, Kindern, älteren Menschen, Kranken und Bedürftigen beizustehen, Dorfschulen zu unterstützen und HIV-Patientinnen und -Patienten zu begleiten. Als Direktor der KDSS (Kurnool Diozöse Social Service Society) habe ich mich in diesem Jahr noch stärker auf die Arbeit in den Dörfern ausgerichtet, insbesondere auf kleine Frauen Förderprojekte. Dazu gehört der Aufbau von Mikrokredit-Revolvingfonds für Selbsthilfegruppen in den Dörfern.
Nähmaschinen Zentren
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einrichtung von insgesamt sechs Nähzentren: eines im KDSSS-Zentrum und fünf weitere in Dalit-Dörfern im Gebiet der Diözese Kurnool. Zudem haben wir einen Beautician-Kurs für junge Frauen aus ländlichen Regionen gestartet, und in Yemmiganur – einer Dalit-Dorfpfarrei – läuft derzeit erfolgreich ein Computerkurs.
Dächer-Projekte
Die Dalit-Familien, die in kleinen Weiler-Siedlungen leben, wohnen oft in nur etwa 10 Quadratmeter großen Häusern, vielfach ohne Dächer oder mit stark beschädigten Dächern. Sie setzen große Hoffnung auf unsere Unterstützung. Ein einfaches Dach kostet zwischen 800 und 1.000 Euro. In diesem Jahr konnten wir dank Ihrer Hilfe die Dächer von 14 Häusern erneuern. Die Freude und Dankbarkeit der Familien sind unbeschreiblich. Darüber hinaus haben wir für sieben besonders verletzliche Witwenfamilien kleine Einraumhäuser errichtet.
Kinderprojekte
In Madepalli konnten wir gemeinsam mit dem Bridge of Hope Team zahlreiche soziale Initiativen beginnen und fortführen. Insgesamt haben wir in diesem Jahr rund 1.000 bedürftige Kinder erreicht – mit Unterstützung für Schulbildung, Lernmaterialien, Kleidung, Schulgebühren, medizinische Hilfe und vielem mehr.
Ich bin zutiefst dankbar, den Ärmsten der Armen dienen zu dürfen – Menschen, die am Rand der gesellschaftlichen Leiter leben. Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung machen diesen Dienst erst möglich.
Im Namen der Kinder, Frauen, Familien und aller Bedürftigen danke ich Ihnen von Herzen. Möge das Jesuskind Ihnen und Ihren Familien Frieden, Gesundheit und reiche Segnungen schenken.
Mit herzlichen Grüßen und Weihnachtssegen
Ihr
Pfr. Thota
Direktor
Kurnool Diocese Social Service Society (KDSSS) und BOH
Bridge of Hope - Freundeskreis
Im Jahr 2021 hat Pfarrer Joseph Thota einen Freundeskreis in Ahlen gegründet um die Verbindung mit seiner Heimat Madepalli in Indien und Deutschland für die Zukunft zu sichern. Seitdem finden regelmäßig Arbeitskreistreffen statt. Im Dezember 2021 hat sich ein Vorstandsteam gebildet, um das Engagement von Joseph Thota auf mehrere Schultern zu verteilen. Anfang 2023 ist der indische Pfarrer in seine Heimat zurückgekehrt, um weiter die Hilfe eins zu eins ganz nah zu den Menschen zu bringen.
Der Freundeskreis in Ahlen unterstützt weiterhin die Projekte und Visionen.
Wichtige Maßnahmen sind:
- Finanzierung von Schulen
- Vermittlung von Patenschaften
- Medizinische Versorgung
- Berufliche Weiterbildung
- Ausstattung verschiedener Einrichtungen
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Öffentlichkeitsarbeit
- Förderung von Begegnungen
Der Freundeskreis freut sich über jede Unterstützung, ganz konkret braucht es:
Spenden, Patenschaften, Mithilfe bei Aktionen z.B. Kuchen backen, Organisationstalent usw.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:
freundeskreis@bridge-of-hope-ahlen.de
In jedem Jahr finden auch erlebnisreiche und authentische Reisen nach Indien mit Joseph Thota statt.
Jeder ist herzlich eingeladen mit kleinen Hilfen, Ideen und Einsatz die Brücke der Hoffnung mit Leben zu füllen.
SPENDENKONTO BRIDGE OF HOPE
Verband der katholischen Kirchengemeinden Ahlen & Beckum
Volksbank im Münsterland eG
IBAN: DE26 4036 1906 7313 6021 00
BIC: GENODEM1 IBB
Verwendungszweck: Projekte Pfr. Thota - Indien
Benötigen Sie eine Spendenbescheinigung?
Dann geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre vollständige Adresse an.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian Tripp (Co-Vorsitzender), Winfried Appel (Kassenwart), Rita Everding (Schriftführerin), Christian Schleicher (Co-Vorsitzender), Tanja Schleicher (E-Mail-Verwalterin), Josef Thota, Gerd Buller (Stellvertretender Vorsitzender)
Foto: Hubert Kemper
Das Programm von Bridge of Hope
Madepalli kennenlernen:
Madepalli ist ein Dorf, bzw. Ortsteil von Eluru (Telugu: ఏలూరు), einer Stadt im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh und Verwaltungssitz des Distrikts West Godavari und hat rund 214.000 Einwohner (Volkszählung 2011). Eluru wiederum gehört zur Diözese Kurnool. Wollen Sie Näheres über Madepalli erfahren, finden Sie alle offiziellen Informationen hier:
Madepalli Village, Eluru Mandal, West Godavari District (onefivenine.com) oder unter dem Link:
madepalli - eluru - Bing images
Hier finden Sie auch zahlreiche Fotos zu den Aktivitäten von Bridge of Hope.
Brücken Bauen
Bridge of Hope möchte Brücken bauen nach Madepalli durch:
Finanzierung von Schulen:
Hier geht es uns um Hilfen bei der Ausstattung von Schulen mit Lernmaterial, aber auch notwendiger Infrastruktur. Neben öffentlichen Schulen bestehen Schulen auch in kirchlicher Trägerschaft, die aber neben dem Schulgeld noch Gebühren für Mittagessen und weitere Aktivitäten verlangen.
Vermittlung von Patenschaften:
Mit der Übernahme einer Patenschaft helfen Sie besonders Kindern aus armen Verhältnissen und unteren Kasten, bzw. Kastenlosen ein Leben in Würde mit guter Ausbildung zu erhalten. Mit 25 € im Monat geben Sie dem Kind bzw. Jugendlichen die Möglichkeit, neben dem Schulbesuch auch Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln und einer medizinischen Grundversorgung zu erhalten.
Medizinische Versorgung:
Gerade die Pandemie hat die dramatisch schlechte medizinische Versorgung auf dem Land und vor allem bei den mittellosen Tagelöhnern verdeutlicht. Ein Krankenhaus- oder Klinikaufenthalt war nur in wenigen Fällen möglich, ärztliche Versorgung wurde zu einem großen Teil durch Bridge of Hope ermöglicht.
Berufliche Weiterbildung:
Nach Abschluss der „Höheren Sekundarschule“ mit 17 oder 18 Jahren, die für Jugendliche der unteren Kasten im Dorf im Wesentlichen von unserer Stiftung und durch Patenschaften getragen wurde, gehen sie in die weitere Kolleg-Ausbildung oder versuchen einen Platz an einer Universität zu bekommen. Hier möchten wir begabten Jugendlichen einen guten Start ins Studium und Berufsleben ermöglichen.
Ausstattung verschiedener Einrichtungen:
Nicht nur Schulen und einer gesicherten Ausbildung Jugendlicher gilt unser Augenmerk, ebenso haben wir weitere Einrichtungen im Blick:
So unterstützen wir den Hausbau für arme Familien, die häufig auf engstem Raum und in extremen hygienischen Verhältnissen leben müssen.
Der Bau eines Heimes für in der Pandemie verwaiste Kinder ist geplant, wie auch ein Begegnungs- und Ausbildungszentrum in unmittelbarer Nähe des Dorfes.
Die bestehende Kirche bietet schon längst nicht mehr genügend Platz für eine stetig wachsende Gemeinde, so ist zurzeit ein größerer Kirchenbau in Arbeit, der gleichzeitig auch als Begegnungs- und Beratungszentrum dienen soll.
Hilfe zur Selbsthilfe:
Alle bisher angesprochenen Aktivitäten mögen zunächst wie ein „Tropfen auf dem heißen Stein“ erscheinen, dennoch erreichen wir auf diesem Weg viele Menschen sowohl in Indien wie auch bei uns in Ahlen, die als Multiplikatoren dienen und durch ein gegenseitiges Geben und Nehmen auf Augenhöhe einen entscheidenden Beitrag einer Hilfe zur Selbsthilfe leisten. So hoffen wir auch das entwicklungspolitische Engagement junger Menschen zu unterstützen und dessen kritische Reflexion zu fördern.
Förderung von Begegnungen:
Schon mehrfach hatte ein kleiner Kreis Ahlener Bürger die Möglichkeit, Pfr. Thota in seine Heimat zu begleiten. Sie konnten sich vor Ort über die Aktivitäten und Erfolge der Arbeit von Bridge of Hope informieren, Freundschaften schließen und weitere Begegnungen organisieren. Das soll auch in Zukunft ermöglicht werden, wenn Pfr. Thota zurück in seiner Heimat ist.
Öffentlichkeitsarbeit:
Das alles ist natürlich nur durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit möglich. Die sehen wir in der Information über soziale Medien, direkte Ansprache von Personen nicht nur aus der Kirchengemeinde, sondern auch unter Freunden und Bekannten. Präsenz bei lokalen Veranstaltungen wie Flohmärkten, Stadtfest, Straßenfest u.a.
Verwendung von Spenden:
Alle Spendengelder werden ausschließlich, ohne Verwaltungskosten für die genannten Aufgaben eingesetzt. Ehrenamtliche Hilfen vor Ort in Madepalli garantieren einen verantwortungsvollen und immer nachvollziehbaren Einsatz der Spendengelder. Die Kontrolle unterliegt der regelmäßigen Prüfung durch den Finanzausschuss der Kirchengemeinde St. Bartholomäus, die natürlich auch Spendenbescheinigungen ausstellt.