„Wir sind einladend, ehrlich und transparent. Wir entscheiden und handeln im Dialog, demokratisch und auf Augenhöhe.“ Unsere Vision

Kolpingsfamilie Ahlen

Vorsitzender: Rudolf Aperdannier
Goetheweg 24
59227 Ahlen
Tel: 02382 81805

Die Geschichte der Kolpingfamilie Ahlen

1856 brachten drei Gesellen die Ideen Kolpings nach Ahlen und setzten sie mit Hilfe von Vikar Stahm in die Tat um. Damals war Ahlen eine Ackerbürgerstadt von 2500 Einwohnern.
In einer Mitteilung der „Rheinischen Volksblätter“ vom 15.11.1856 heißt es: "In Ahlen (Westphalen) ist ein neuer Gesellenverein (139) gegründet worden, der bereits den Anschluß an den „Katholischen Gesellenverein“ nachgesucht und erhalten hat."
Somit entstand in Ahlen der sechste Verein im Bistum Münster. Der erste Präses hieß Vikar Konstantin Beermann, der erste Senior war der Weber Behring. Einer Einladung nach Ahlen ein Jahr später konnte Kolping nicht nachkommen. Als Gruß schickte er 40 Liederhefte und 2 Hefte mit
Theaterstücken.

Das Leben im Gesellenverein
Misstrauen sowie Unkenntnis über die Zielsetzung der Gesellenvereine erschwerten in Ahlen sowie an vielen anderen Orten die Durchsetzung der Ideen Kolpings. Die Gesellenvereine wollten nicht allein im kirchlichen Raum wirken, wo es die Sodalitäten gab. Vielmehr ging es ihnen um die Verbesserung der beklagenswerten Lebensverhältnisse der Gesellen in einer sich wandelnden Gesellschaft. Nach den Vorstellungen Adolph Kolpings umfasste das Leben im Gesellenverein Bildungsarbeit, Unterhaltung, Spiel und Gesang. Nach 10 Jahren verließ Präses Beermann 1866 Ahlen. Da war das Werk Adolph Kolpings bei den Gesellen und Ehrenmitgliedern fest verwurzelt.