Gremien in unserer Pfarrei
In unserer Pfarrei St. Bartholomäus gibt es verschiedene Gremien, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aufgaben in unserer Kirchengemeinde engagieren.
Der Pfarreirat ist ein Gremium der Mitverantwortung von Laien in Pfarreien. Er wirkt bei der Leitung einer Kirchengemeinde mit, berät in allen seelsorgerischen Angelegenheiten und kann darüber hinaus in eigener Verantwortung tätig werde. Er fasst Beschlüsse und sorgt für deren Durchführung. Er kann Ortsausschüsse bilden, unsere "Kirchortteams", die sich um das Gemeindeleben rund um einen der Kirchtürme vor Ort kümmern.
Dem gegenüber ist der Kirchenvorstand für die finanziellen Belange einer Pfarrei zuständig.
Die Mitarbeitervertretung, kurz MAV, ist die Interessenvertretung der Beschäftigten und achtet u.a. auf die Einhaltung der Dienstvereinbarungen.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Arbeitswochenende von Kirchenvorstand, Pfarreirat und Seelsorgeteam St. Bartholomäus
23. - 25.01.2026
Wozu sind wir als katholische Kirchengemeinde in Ahlen da? In welche Richtung wollen wir uns angesichts der großen gesellschaftlichen Veränderungen in den nächsten Jahren entwickeln? – Mit diesen Fragestellungen haben sich die neu gewählten Mitglieder von Pfarreirat und Kirchenvorstand sowie des hauptamtlichen Seelsorgeteams St. Bartholomäus zu einem gemeinsamen Arbeitswochenende am Möhnesee getroffen.
Normalerweise arbeiten die beiden Gremien Pfarreirat und Kirchenvorstand eher getrennt. Der Kirchenvorstand kümmert sich vor allem um Personal, Geld und Gebäude. Der Pfarreirat denkt mehr über das Leben in der Gemeinde nach, über Gottesdienste, Angebote und Aktionen an den Kirchorten. Doch an diesem Wochenende saßen beide Gremien gemeinsam an einem Tisch. Eingeladen hatten das Leitungsteam Pfarrer Bernd Egger und Pastoralreferent Ralf Peters sowie der Vorstand des Pfarreirates.
Die Frage, die alle beschäftigte, war groß: Wie soll Kirche in Ahlen in den nächsten Jahren aussehen? Viele Menschen sind unsicher, wie es mit der Kirche weitergeht. Zugleich gibt es Krisen und Veränderungen in der Gesellschaft, die auch die Gemeinde spürt. Die Ehrenamtlichen wollten deshalb die Themen finden, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Sie suchten nach Ideen für ein gutes Zusammenleben in Kirchengemeinde und Stadtgesellschaft.
Damit es nicht nur bei allgemeinen Wünschen bleibt, hatten sich die Teilnehmenden klare Orientierungspunkte gesetzt. Sie schauten auf die drei Grundaufgaben der Kirche: Caritas, Liturgie und Verkündigung. Caritas bedeutet: Menschen in Not helfen und praktische Nächstenliebe leben. Liturgie meint: Gottesdienste und Gebet, die den Glauben stärken und Kraft geben. Verkündigung heißt: den Glauben weitergeben und Gemeinschaft aufbauen. An diesen drei Stichworten entlang entwickelten die Gruppen konkrete Ziele für die nächsten Jahre.
Immer wieder war in den Gesprächen zu hören, dass die Gemeinde für alle Menschen da sein will. In unruhigen Zeiten soll die Pfarrei ein verlässlicher Ort sein, an dem der Glaube gemeinsam gelebt und gefeiert wird und man Gemeinschaft und Unterstützung findet. Auch Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Gemeinde versteht sich als Netzwerk, in dem Menschen zusammenkommen, miteinander reden, füreinander da sind und Hilfe erhalten.
Für die rund dreißig gewählten Vertreter/-innen war das gemeinsame Planungswochenende ein gelungener Start in die ehrenamtliche Gemeindearbeit und ein kreativer Auftakt zur Mitgestaltung des kirchlichen Lebens. Aus den beiden Gremien ist an diesem Wochenende ein Team geworden, das künftig stärker vernetzt arbeiten will. Die spürbare Aufbruchsstimmung des Klausurwochenendes wird dafür guten Antrieb geben.