„Christus ist die Mitte unseres Tuns.“

Zum Karnevalssonntag 2026

Die tollen Tage steh`n vor der Tür,
am Rosenmontag feiern wir!
Die Kirchen bleiben deshalb zu
und auch im Pfarrbüro ist Ruh.

Doch nicht mehr lang, dann ist`s vorbei
mit Karneval und Narretei.
Der Aschermittwoch kommt in Sicht,
dann heißt es „Fasten“ und „Verzicht“.

40 Tage bewusster leben,
gemeinsam können wir viel bewegen.
Die „Zukunft“ nehmen wir in den Blick
und schauen nach vorne, nicht zurück.

Das Warenkorb-Team freut sich schon
auf unsere neue Sammelaktion.
Die Kirchortteams laden wieder ein:
bringt Spenden mit für Groß und Klein.

Jede Woche, ganz nach Plan,
sind bestimmte Dinge dran.
Nudeln, Reis und vieles mehr,
zusammen fällt uns das nicht schwer.

Ihr alle seid dabei gefragt,
weil Teilen wirklich Freude macht.
Wir sind gespannt auf eure Gaben
für Menschen, die sonst wenig haben.

„Hier fängt Zukunft an“ – wird konkret,
weil es um unseren Nächsten geht.
Füllen wir dieses Motto mit Leben,
dann wird die Fastenzeit zum Segen...

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch am 18. Februar beginnt die Fastenzeit. Wir laden zur Mitfeier unserer Gottesdienste herzlich ein:

09.00 Uhr St.-Bartholomäus-Kirche mit Pfr. Egger
17.00 Uhr St.-Franziskus-Hospital, Wort-Gottes-Feier mit Robert Pawlitzek
19.00 Uhr St.-Josef-Kirche mit Pfr. Stroband

Fastenzeit 2026

In diesem Jahr steht unsere Fastenzeit unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an“. Damit greifen wir das Leitwort der Misereor-Fastenaktion 2026 auf. Zukunft beginnt nicht irgendwann – sie beginnt genau hier und heute. In jedem Gedanken, jedem Schritt und jedem Moment. In diesem Sinne freuen wir uns darauf, die vierzig Tage vor Ostern mit Ihnen gemeinsam zu gestalten.
Wir laden Sie herzlich ein: Machen Sie mit! Viele verschiedene Veranstaltungen und Aktionen erwarten uns.

  • Mitbringaktion für den Warenkorb
  • Gesprächsabende mit Buchlektüre
  • Fastenpredigt
  • Fastenessen und Paschafest
  • Programm der Kunst- und Kulturkirche
  • Ökumenischer Kreuzweg auf die Ahlener Halde

>Alle Infos und Termine

Gemeinsam Zukunft gestalten

Arbeitswochenende von Kirchenvorstand, Pfarreirat und Seelsorgeteam St. Bartholomäus
23. - 25.01.2026

Wozu sind wir als katholische Kirchengemeinde in Ahlen da? In welche Richtung wollen wir uns angesichts der großen gesellschaftlichen Veränderungen in den nächsten Jahren entwickeln? – Mit diesen Fragestellungen haben sich die neu gewählten Mitglieder von Pfarreirat und Kirchenvorstand sowie des hauptamtlichen Seelsorgeteams St. Bartholomäus zu einem gemeinsamen Arbeitswochenende am Möhnesee getroffen.

Normalerweise arbeiten die beiden Gremien Pfarreirat und Kirchenvorstand eher getrennt. Der Kirchenvorstand kümmert sich vor allem um Personal, Geld und Gebäude. Der Pfarreirat denkt mehr über das Leben in der Gemeinde nach, über Gottesdienste, Angebote und Aktionen an den Kirchorten. Doch an diesem Wochenende saßen beide Gremien gemeinsam an einem Tisch. Eingeladen hatten das Leitungsteam Pfarrer Bernd Egger und Pastoralreferent Ralf Peters sowie der Vorstand des Pfarreirates.

Die Frage, die alle beschäftigte, war groß: Wie soll Kirche in Ahlen in den nächsten Jahren aussehen? Viele Menschen sind unsicher, wie es mit der Kirche weitergeht. Zugleich gibt es Krisen und Veränderungen in der Gesellschaft, die auch die Gemeinde spürt. Die Ehrenamtlichen wollten deshalb die Themen finden, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Sie suchten nach Ideen für ein gutes Zusammenleben in Kirchengemeinde und Stadtgesellschaft.

Damit es nicht nur bei allgemeinen Wünschen bleibt, hatten sich die Teilnehmenden klare Orientierungspunkte gesetzt. Sie schauten auf die drei Grundaufgaben der Kirche: Caritas, Liturgie und Verkündigung. Caritas bedeutet: Menschen in Not helfen und praktische Nächstenliebe leben. Liturgie meint: Gottesdienste und Gebet, die den Glauben stärken und Kraft geben. Verkündigung heißt: den Glauben weitergeben und Gemeinschaft aufbauen. An diesen drei Stichworten entlang entwickelten die Gruppen konkrete Ziele für die nächsten Jahre.

Immer wieder war in den Gesprächen zu hören, dass die Gemeinde für alle Menschen da sein will. In unruhigen Zeiten soll die Pfarrei ein verlässlicher Ort sein, an dem der Glaube gemeinsam gelebt und gefeiert wird und man Gemeinschaft und Unterstützung findet. Auch Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Gemeinde versteht sich als Netzwerk, in dem Menschen zusammenkommen, miteinander reden, füreinander da sind und Hilfe erhalten.

Für die rund dreißig gewählten Vertreter/-innen war das gemeinsame Planungswochenende ein gelungener Start in die ehrenamtliche Gemeindearbeit und ein kreativer Auftakt zur Mitgestaltung des kirchlichen Lebens. Aus den beiden Gremien ist an diesem Wochenende ein Team geworden, das künftig stärker vernetzt arbeiten will. Die spürbare Aufbruchsstimmung des Klausurwochenendes wird dafür guten Antrieb geben.

Gruppenfoto mit allen Teilnehmenden