„Wir ermöglichen in der Weite der Pfarrei Beheimatung, Nähe und Gemeinschaft.“ Unsere Vision

St.-Bartholomäus-Kirche

Kirchplatz 1, 59227 Ahlen

Altarinsel in unserer Pfarrkirche

Vorentwurf 3, Perspektive 2 - Christian Tripp Architekten

Pläne zur Renovierung der Altarinsel in der St.-Bartholomäus-Kirche
Liebe Gemeinde,
Am 15./16.07.2017 haben Architekt Christian Tripp und das Kirchortteam St. Bartholomäus Ihnen jeweils nach dem Gottesdienst die Umbaupläne für die Renovierung der Altarinsel in unserer Pfarrkirche vorgestellt.
Ziel dieser Veranstaltung war es einerseits Sie zu informieren, und andererseits Ihre Meinung zu der Umbaumaßnahme einzuholen.

Was gefällt Ihnen an den Plänen?
Was gefällt Ihnen nicht?
Welche Wünsche, Ideen, Vorschläge haben Sie für die Renovierungsmaßnahme?

Um ein möglichst breites Meinungsbild einzuholen, haben wir die Pläne nun im Kirchturm der St.-Bartholomäus-Kirche öffentlich ausgehangen. Ebenso sind Sie auf dieser Internetseite zu sehen.
Gleichzeitig möchten wir Sie einladen, uns Ihre Kritikpunkte, Anregungen, und Wünsche schriftlich mitzuteilen. Wir haben zu den Plänen einen „Postkasten“ aufgestellt, sowie etwas zum Schreiben bereit gelegt, damit Sie sich äußern können (anonym, oder auch mit Namen).
Gespannt erwarten wir Ihre Rückmeldungen und bedanken uns im Voraus für Ihr Interesse.

Das Kirchortteam St. Bartholomäus

Altarinsel St.-Bartholomäus-Kirche

Foto: Dominik Pfau

Vorstellung der Entwürfe
Die Altarinsel in der St.-Bartholomäus-Kirche ist renovierungsbedürftig. Das ist zum Anlass geworden, über ihre grundsätzliche Gestalt nachzudenken. Ihre jetzige ist in mehrfacher Hinsicht eher unglücklich, auch wenn Sie sich natürlich über die Jahrzehnte daran gewöhnt oder sogar damit angefreundet haben. Über zwei Jahre lang haben Gruppen und Gremien der Pfarrei erste Überlegungen gemacht, die nun zu einem konkreten Entwurf geführt haben. Den möchten Ihnen das Kirchortteam und der Pfarreirat zusammen mit dem Architekten Herr C. Tripp nach den Gottesdiensten am Samstag, 15.07. um 17.00 Uhr und am Sonntag, 16.07. um 11.00 Uhr gerne vorstellen und Reaktionen sammeln, um gegebenenfalls noch Änderungen vorzunehmen.
Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Die St. Bartholomäuskirche
Die St. Bartholomäuskirche

St. Bartholomäus ist eine der Urpfarren des Münsterlandes. Vor ca. 1200 Jahren, nach den Sachsenkriegen, entstand in unserer Stadt die erste christliche Gemeinde. Der Legende nach soll der hl. Liudger hier einen Blinden geheilt haben. Dieses Ereignis kann man seiner Lebensbeschreibung entnehmen.
Nach dem Stadtbrand von 1483 wurde die heutige, spätgotische Hallenkirche errichtet. Seit dieser Zeit versammeln sich Menschen unserer Stadt hier zum Gebet. Nach dem Zusammenbruch des Turmes 1811 entstand der heutige Turm im Stil des Klassizismus.
Das Bauwerk entspricht dem Selbstverständnis des mittelalterlichen Menschen. Seit 500 Jahren werden hier Kinder getauft, Braut und Bräutigam geben sich das Ja-Wort und für Verstorbene werden Gedenkgottesdienste abgehalten. In diesem Jahr ist es genau 500 Jahre her, seit das Sakramentshaus im Chorraum errichtet wurde.
Wer sich genauer über unsere Kirche informieren möchte, kann eine meditative Kirchenführung in 17 Stationen durchleben.

> Öffnet internen Link im aktuellen FensterMeditativer Kirchenführer

Mehrmals im Jahr werden öffentliche Kirchenführungen angeboten. Diese werden entweder auf Anfrage durchgeführt, oder es wird zu öffentlichen Terminen eingeladen, welche Sie der Zeitung und dem Wochenbrief entnehmen können.

Die Wahrhaftigkeit des heiligen Bartholomäus

Wer war dieser Bartholomäus?
Wir wissen nicht allzu viel über ihn. Er steht nie im Mittelpunkt.
Es werden von ihm keine besonderen Ereignisse überliefert.
Johannes erwähnt einen Freund des Philippus namens Natanael.
So kam es, dass schon bald Natanael und Bartholomäus gleichgesetzt wurden. Die kirchliche Tradition geht davon aus, dass Natanael und Bartholomäus identisch sind.
„Bar-tolomai“ (aus dem Aramäischen) heißt auf deutsch „Sohn des Tolomai“. Bartholomäus war wohl der Beiname des Apostels.
Sein eigentlicher Vorname war wohl Natanael: Natanael, der Sohn des Tolomai (wörtlich: „des Furchenziehers“).

Als Jesus Natanael auf sich zukommen sieht, ruft er aus: „Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit!“ Jesus macht Natanael keine Vorwürfe wegen seines Misstrauens und seiner Skepsis. Er nimmt ihm das nicht übel. Im Gegenteil: Er erkennt und anerkennt seine Offenheit, seinen Freimut, seine Ehrlichkeit. Er sieht in ihm einen Menschen, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, ein durch und durch ehrlicher Mann, ein echter Israelit, der in der Tiefe seines Herzens nach Gott sucht. „Ein Mann ohne Falschheit.“ also aufrichtig, grundehrlich, geradeaus. Ein Mensch ohne Falschheit hat nichts Feiges und Verlogenes an sich. Wort und Tun stimmen überein.
Wahrhaftigkeit ist eine wichtige christliche Tugend. Sie drückt eine Lebenshaltung aus, um die wir immer wieder ringen sollen und um die wir immer wieder beten können, nämlich glaubhafte und glaubwürdige Menschen zu sein, Menschen, deren Wort und Verhalten wahrhaftig sind.
So sind wir mit unserem Namenspatron St. Bartholomäus ganz eingebunden in die Nachfolge Jesu.
Wie er mit seinem Leben eingestanden ist für diese Botschaft des Evangeliums, so sind auch wir eingeladen, die Wahrhaftigkeit des Bartholomäus im Alltag in Wort und Tat lebendig werden zu lassen.

(aus: Gründungsgottesdienst am 24.08.2014 mit Vorstellung der spirituellen Aspekte der sieben Heiligen unserer Kirchenpartrozinien in St. Bartholomäus)

 

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