„Wir engagieren uns im Dialog mit den christlichen Konfessionen, Gläubigen anderer Religionsgemeinschaften und allen Menschen guten Willens.“ Unsere Vision

Beerdigungsdienst in unserer Pfarrei

Transparenz der Beerdigungsbereitschaft
Schon seit einigen Jahren garantiert das Seelsorgeteam, dass jeder Beerdigungstermin, den die Stadt Ahlen anbietet auch von unserer Seite möglich ist. Jeder Termin ist mit einem Seelsorger/einer Seelsorgerin hinterlegt; auch Vertretungen werden jeweils langfristig geregelt. Ein mehrfacher Zugewinn: Für die Angehörigen herrscht bezüglich des Termins schnellst-mögliche Sicherheit und den Sekretärinnen bleibt eine hektische und oft auch umständliche Suche im Seelsorgeteam erspart. Wird dann aber ein bestimmter Priester gewünscht (oder auch ausdrücklich nicht gewünscht), stellt sich die alte Problemsituation wieder ein. Deshalb legen wir den bisher nur internen Plan ebenso offen, wie wir das schon mit den Zelebranten und Predigern der Sonntagseucharistie handhaben. So können Angehörige und auch die Bestatter schon im Vorfeld ggf. durch eine gezielte Terminwahl eine spätere mühsame Korrektur vermeiden. Wie bisher gilt aber auch weiterhin: Sonderabsprachen sind mit dem/der jeweiligen Seelsorger(in) vorzunehmen. Wir hoffen, durch mehr Transparenz die Vorteile unseres bisherigen Vorgehens für alle Beteiligten auszuweiten.

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Den Plan der Beerdigungsbereitschaft lesen Sie hier:

Sterben, Tod, Auferstehung in unseren christlichen Gemeinden

Wenn ein Mensch stirbt,
wird die Erde schwerer und tiefer um eine Wunde.
Wenn ein Mensch stirbt, müsste die Erde stehenbleiben und erzittern unter dem Gewicht der Trauer und der Tiefe des Schmerzes.
Wenn ein Mensch stirbt, stirbt ein Teil der Welt und die Erde wird schwerer, erfahrener und menschlicher.
Doch die Liebe eines Menschen kannst Du nicht begraben,
mit Erde zuschaufeln.
Die Liebe eines Menschen vervielfältigt sich mit seinem Tod.
Du siehst es bei Jesus!
Die Liebe eines Menschen tröstet die Traurigen,
ermutigt die Hoffnungslosen,
lehrt die Stummen eine neue Sprache,
ist für die Blinden ein neues Licht.
Die Liebe eines Menschen bleibt ewig!

Christus spricht: „ Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ Joh. 14

Auch wenn es nicht täglich zu unseren Gedanken zählt: Sterben ist Teil unseres Lebens. Und sehr unterschiedlich sind die Erfahrungen damit: Mal völlig überraschend, abrupt, von jetzt auf gleich, über Nacht; dann wieder auch nach langer Krankheit, im hohen Alter, als Erlösung nach einem langen Leidensweg, gut begleitet.

Bei einem Trauerfall in der Familie, sind viele Angehörig zunächst oft verwirrt und fragen, was nun zu tun sei.
Sicher werden Sie einen Bestatter Ihrer Wahl anrufen. Er hilft Ihnen bei allen anstehenden Fragen:

  1. Wie lange kann ein im Haus Verstorbener noch in der Wohnung bleiben?
  2. Wann soll die Überführung geschehen?
  3. Wird es ein Erdbegräbnis sein oder eine Urnenbeisetzung?
  4. Wann soll die Trauerfeier sein? Wünschen wir einen bestimmten Seelsorger/eine bestimmte Seelsorgerin?
  5. Ist es der religiösen Situation des Verstorbenen und der Angehörigen angemessen, eine Eucharistiefeier als Seelenamt in der Kirche zu feiern oder eine Verabschiedungsfeier als Wortgottesdienst in der Friedhofshalle?
  6. Denkbar ist auch, im Rahmen einer Gemeindemesse am Tag der Beisetzung des Verstorbenen zu gedenken.

Der Bestatter wird dann über eines der Pfarrbüros /oder einen Seelsorger/eine Seelsorgerin Kontakt aufnehmen und den Termin klären. Da die Seelsorger und Seelsorgerinnen jeweils den angefragten Termin bestätigen müssen, aber nicht immer unmittelbar erreichbar sind, kann die Bestätigung des Termins durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir sind aber bemüht, in der Regel innerhalb von 1-2 Stunden zu antworten und bitten um Ihr Verständnis.
Der Seelsorger/die Seelsorgerin wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen und einen Besuchstermin mit Ihnen vereinbaren. Wichtig ist hier, sich Zeit zu nehmen, der Trauer Raum zu geben, Lebensgeschichten zu teilen, Glaubensspuren vorsichtig in den Blick zu nehmen und die Trauerfeier dann konkret zu gestalten.

Weiterlesen unter www.gedenktexte.de

Einweihung Kreuz Ostfriedhof

Schon vor einiger Zeit wurde das neue Kreuz auf dem Ostfriedhof am Eingang zur Schachtstraße hin errichtet.
Nun wurde es am Donnerstag, 15.09.2016 um 15.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst feierlich eingeweiht. Beteiligt waren Pfr. Frost (ev. Kirchengemeinde), Pfr. Schuster (freikirchliche Gemeinde), Pfr. Harman (St. Georg, syr.-orth.), Pfr. Kaya (St. Johannes der Täufer, syr.-orth.) und Pfr. Kaulig (kath. Kirchengemeinde), sowie Vertreter der Friedhofs- und Stadtverwaltung. 

Vom Leben umfangen

Trauerfeiern und Traueransprachen von Reinhard Kleinewiese

Hier eine Leseprobe:

GESEGNET
Gesegnet Eure Tränen
und gesegnet Eure Hoffnung,
dass das Unbegreifliche euch nicht stumm macht,
für die Frage und die Klage,
damit ihr euch nicht verloren fühlt.


Gesegnet Eure Trauer
und gesegnet eure Hoffnung,
dass Ihr nicht erstarrt im Schmerz,
sondern behutsam Abschied nehmen könnt,
ohne einander verloren zu geben.

Gesegnet Eure Gemeinschaft
und gesegnet Eure Hoffnung,
dass einer den Anderen suchen darf
als Hilfe und Stütze,
damit keiner verloren geht.

Gesegnet Eure Liebe
und gesegnet Eure Hoffnung,
dass die Liebe mächtiger ist als der Tod,
ein Netz, das trägt und bindet,
und in dem niemand verloren ist.

Gesegnet Euer Glaube,
und gesegnet Eure Hoffnung,
dass nach Erschrecken und Angst,
bald wieder fester Boden euch trägt,
und Gott euch seinen Weg in eine gute Zukunft führt;
weil er niemanden verloren gibt.




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09.09.2019

22.09.2019 | 09.30 Uhr | St.-Lambertus-Kirche

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11.09.2019

Ahlener Zeitung vom 09.09.2019

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