„Wir engagieren uns im Dialog mit den christlichen Konfessionen, Gläubigen anderer Religionsgemeinschaften und allen Menschen guten Willens.“ Unsere Vision

Marktmusik im Oktober

„Alles Liebe“ - Chanson trifft Oper
Samstag, 06.10.2018 | 11.00 Uhr | St.-Bartholomäus-Kirche
Annika van Dyk, Sopran und Larissa Neufeld Klavier verdeutlichen in ihrem Programm "Chancon trifft Oper" das Thema Liebe und bringen dem Publikum die Opernfiguren nah. Mit Werken von Händel, Gluck, Mozart, Saint-Saens oder Bizet durchleuchten sie die Welt der Liebe in Chanson und Oper.
Die aus Essen stammende Anika van Dyk startete schon während ihres Studio ihre Begeisterung zur Opernwelt. Im Rahmen der Hessischen Theatertage sang Annika van Dyk am Stadttheater Giessen die Fortuna in Claudio Monteverdis „L‘Incoronazione di Poppea“ und in einer Koproduktion mit der Oper Frankfurt die Hermia in Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“. Zu Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde sie an das Theater Aachen engagiert, wo sie die Mary in Richard Wagners „Der fliegenden Holländer“, und die Stimme der Mutter in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ sang. Im April 2008 debütierte sie ebenfalls am Theater Aachen in der Titelpartie des Orfeo in „Orfeo ed Euridice“ von Christoph W. Gluck. Darüber hinaus ist Annika van Dyk eine gefragte Lied- und Oratoriensängerin. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Italien, Slowenien und in die Schweiz.
Larissa Neufeld, Klavier, gebürtig aus Kulunda (Russland), war seit 1994 Organistin in der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen. Sie nimmt Lehrtätigkeiten als Klavierlehrerin an Ausbildungsinstitutionen wahr. Sie ist Mitglied verschiedener musikalischer Ensembles, unter anderem des Klaviertrios „LaFaRe“, mit dem sie Konzerte gestaltet. 
Das  Rendezvous zweier interessanter Genres verspricht ein interessantes Programm, indem das große Thema Liebe seine emotionale, musikalische Kraft unter Beweis stellt. Die beiden Künstlerinnen können ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Kommen Sie mit auf eine reizvolle musikalische Reise zweier konzerterfahrener Musikerinnen!
 

Marktmusik im März

Sonaten des Barock
Samstag, 03.03.2018 | 11.00 Uhr | St.-Bartholomäus-Kirche

Die Organistin Miriam Kaduk und Flötist Daniel Tillkorn spielen Werke von J.S.Bach, G.F. Händel und M. Locatelli. Die beiden in Drensteinfurt lebenden Musiker widmen sich seit einiger Zeit den Werken für Flöte und Orgel aus der Zeit des Barock.

Marktmusik im Februar

Esther Lorenz

Hebräische Gesänge mit Esther Lorenz: CHOFIM - Ufer
Samstag, 03.02.2018 | 11.00 Uhr | St.-Bartholomäus-Kirche
Mit ihrem Konzertprogramm hebräischer Gesänge präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Hendrik Schacht. 

Bachfest am Pfingstsamstag

Marktmusik und mehr am 03.06.2017
Ein Tag mit Anekdoten, Musik, Geschichten und Film rund um den Komponisten Johann Sebastian Bach. 
Nach dem Beginn mit einem Frühstück im Café Stubs, Markt 8 folgte der Kantatengottesdienst  in der St.-Bartholomäus-Kirche.
Ausführende waren das Vokalensemble, Kammerorchester St. Bartholomäus,
Alt: Belinda Och,
Tenor: Fabian Strotmann,
Leitung: Andreas Blechmann

Anschließend gab es Kaffee und Snacks im Kaffeewagen vor der Kirche, bevor der Film „Der liebe Gott der Musik“ gezeigt wurde. Zum Abschluss wurde zum literarischen Café mit Kaffee, Kuchen, Geschichten, Anekdoten und Musik rund um Johann Sebastian Bach mit Ilse Blomberg ins Café Stubs eingeladen.

Ansprache zur Marktmusik von Pfr. Dr. Ludger Kaulig
Ansprache zur Marktmusik von Pfr. Dr. Ludger Kaulig
Tenor Fabian Strotmann
Tenor Fabian Strotmann
Kaffeepause nach dem Kantatengottesdienst
Kaffeepause nach dem Kantatengottesdienst

Orgelkonzert bei Kerzenschein

Palmsonntag, 09.04.2017
19.00 Uhr St.-Bartholomäus-Kirche

Nach einigen Jahren Pause durften wir
am Palmsonntag, 09.04. wieder den französischen Organisten Jean Paul Imbert, ehemaliger Co-Organist an St. Eustasche und Notre Dama de Paris, in Ahlen willkommen heißen.
Er präsentierte um 19.00 Uhr in der St.-Bartholomäus-Kirche Orgelwerke der großen Meister aus 5 Jahrhunderten.

Interview mit Jean Paul Imbert

Wann haben sie damit begonnen Orgel zu spielen? Können sie sich noch an diese Zeit in Paris erinnern?
Im Alter von 6 Jahren spielte ich zuerst Klavier, und Orgel mit 13. Das war in Clermont-Ferrand, wo ich geboren bin. Mein erster Orgellehrer, Paul Fauchet, war ein Student von Andre Marchal. Mit 15 war ich Titular-Organist der Kirche Sainte-Jeanne d’Arc in Clermont-Ferrand. Parallel habe ich Wirtschaft und Politische Studien gemacht, in meiner Stadt zuerst, und später in Paris im Institut d’Etudes  Politiques (Sciences-PO).

Welches war ihr Lehrer, der sie am meisten inspiriert hat?
In dieser Zeit (1963 64 65..) habe ich Pierre Cochereau kennen gelernt und habe ich mit Ihm studiert in Notre-Dame de Paris. 
 
War es damals schwierig, in Paris eine Stelle als Organist zu bekommen?
1970 habe ich Jean Guillou kennen gelernt. Er hat mir vorgeschlagen, sein Assistent an Saint-Eustache zu werden, nachdem ich das Offertorium in einem Gottesdienst gespielt hatte nach seiner Einladung. Später war ich auch Assistent-Organist in Saint-Vincent de Paul in Paris. In 1993 war ich Titular-Organist in Notre-Dame des neiges und Künstlerischer Direktor der Konzerte in Alpe d’Hue: das bin ich noch. Zwischen 1998 und 2008 war ich Titular in Notre-Dame du Perpétuel Secours in Paris.
 
Welche Orgel hat sie am meisten inspiriert?
Für mich ist die Orgel in Notre-Dame de Paris die beste die ich kenne. Aber Saint-Eustache ist auch ein sehr schönes Instrument und Alpe d’Huez ganz original und fantastisch.
 
Sie schreiben auch einige Transkriptionen für Orgel. Welches war die Interessanteste? Wo arbeiten sie jetzt gerade dran?
Ich habe Transkriptionnen von Mozart, Haydn, Prokofiev, Grieg, Rachmaninov, Liszt, Verdi, Scriabine….geschrieben. Aber meine interessanteste Übertragung war Liszt Les Préludes.
 
Kennen sie noch Lampenfieber, wie gehen sie damit um?
Leider, das passiert immer, aber ganz verschieden von einem Konzert zu einem anderen.
 
Wie "anders" ist der Künstlerberuf im Gegensatz zu anderen Dienstleistungsberufen?
In Frankreich ist es sehr schwer als Organist zu leben. In der Kirche ist man sehr gering bezahlt. Ich habe 25 Jahren in Saint-Eustache, ohne Honorar gespielt!! ausgenommen für Hochzeiten und Begräbnisse. In Notre-Dame du Perpétuel Secours hatte ich nur zwei Gottesdienste in der Woche zu spielen. Und davon kann niemand leben. Dafür müssen die Organisten unterrichten, Konzerte spielen, CD aufnehmen…

Das Interview mit Jean Paul Imbert führte Andreas Blechmann.

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22.09.2019 | 09.30 Uhr | St.-Lambertus-Kirche

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11.09.2019

Ahlener Zeitung vom 09.09.2019

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