„Wir sind eine lebendige Kirche, die hoffnungsvoll nach vorne schaut.“ Unsere Vision

Die neue Marienkirche

Am 10. März 1902 begann der Abriss der gotischen Hallenkirche. Er dauerte 5 Monate. Nach den Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker wurde der neue Bau gestaltet. Vor Ort war der Münsteraner Dombaumeister W. Sundermann-Plassmann zuständig.  Die Ahlener Firma W. Krämer errichtete den Kirchbau in 2 Jahren.

    Carl Noje 1895 - 1907 Pfarrer an St. Marien

Am 18. Oktober 1904, einem Dienstag, weihte Bischof Dr. Dingelstad aus Münster den Neubau. Trotz des Werktages war die Teilnahme der Bevölkerung sehr hoch. Nach dem Festhochamt fand um 13.00 Uhr im Hotel Klostermann an der Nordstr. - heute ein Anbau von H&M -  ein Empfang für 180 geladene Gäste statt. Den Tag beschloss eine feierliche Rosenkranzandacht um 19.00 Uhr.

Der Innenraum der Marienkirche 1904

Die Maße des neuen Raumes: Das Mittelschiff ist 50 m lang. Das Querschiff hat eine Länge von 33,70 m. Die Höhe beträgt 17,70 m. Die Gesamtfläche mißt 334,30 qm. 680 Menschen finden Platz in der Kirche.

 

Bischof Dingelstad
1904 Innenansicht
1904 Innenansicht
Radleuchter
18m Durchmesser
 

Die neue Kirche im Stadtbild 1905

Bahnhofstr.
Weststr.
Weststr.
Klosterstr.
Oststr.
Oststr.
Nordstr..
 
 

1. Renovierung 1954 - 1955

      Ignaz Overlack 1953 - 1973 Pfarrer an St. Marien

1955 ließ Dechant Ignaz Overlack den Innenraum renovieren. Der Sockel aus Fliesen wurde entfernt. - Heute nur noch in der Gedächtniskapelle erhalten. - Der Radleuchter - 18 m im Durchmesser - wurde zerstört. In der Vierung wurde ein neuer Zelebrationsaltar errichtet. Zwar die Hinwendung des Priester zum Volk noch nicht erlaubt, aber möglich. Die Seitenwände erhielten einen neuen Anstrich.

Während der Bauarbeiten feierte man im Saal des Kettelerhauses Eucharistie. 

 

1956 Innenraum
Kanzel
neuer Chorraum
Orgel von 1905
Orgel von 1971
Blick vom Chor
Erstkommunion 1973
 
 

2. Renovierung 1982 - 1984

      Paul Hövels 1973 -1994 Pfarrer an St. Marien

Nach 78 Jahren waren die Heizung und die elektrischen Anlagen marode. Pfarrer Paul Hövels veranlasste eine grundlegende Renovierung der Kirche: Der Turm wurde gerichtet, das Dach neu gedeckt, die Fenster neu verbleit. Auch der Innenraum wurde umgestaltet. Es entstand eine 5eckige Altarinsel mit neuem Zelebrationsaltar. Der gotische Taufbrunnen wurde in die Vierung versetzt.

Während der einjährigen Umbaumaßnahmen war die Gemeinde zu Gast in der evangelischen Pauluskirche.

neue Heizung
neuer Boden
Altarinsel
Gewölbemalerei
Blick auf die Altarinsel
Weihnachten
Krippe
Hauptschiff

Altarweihe

Am 17. April 1983 weihte Bischof Dr. Reinhard Lettmann den neuen Zelebrationsaltar.

Altarweihe 1983
Bischof Dr. Reinhard Lettmann
Reliquiengrab

Aktuelles

13.07.2019

Samstag, 24.08.2019 | Nordstraße 13

Alle Nachrichten

Presseberichte

07.08.2019

Ahlener Zeitung vom 05.08.2019

Alle Presseberichte