„Christus ist die Mitte unseres Tuns.“ Unsere Vision

St.-Gottfried-Kirche

Jägerstraße 30, 59229 Ahlen

Schlüsselübergabe St. Gottfried

Symbolische Übergabe der St.-Gottfried-Kirche
Samstag, 11.01.2020 um 17.30 Uhr
Gemeinsam mit der aramäischen Gemeinde St. Johannes der Täufer haben wir am Samstag, 11.01.2020 die letzte Vorabendmesse in unserer St.-Gottfried-Kirche gefeiert. Mit dem Lied "Unterwegs in eine neue Welt, in der ein Glaube uns zusammenhält..." begann der Gottesdienst, den Pfr. Dr. Kaulig, Pfr. Josef Thota und Pfr. Kaya gemeinsam zelebrierten. „Sie sind jetzt noch unsere Gäste, ehe sich das zum Ende des Gottesdienstes umkehren wird“, begrüßte Pfr. Dr. Kaulig die Gemeindemitglieder von St. Johannes der Täufer, die sich an der Liturgie mit dem „Halleluja“ vor dem Evangelium und dem "Vater unser" in aramäischer Sprache beteiligten. Zum Ende der Eucharistiefeier verabschiedete sich das Kirchortteam St. Gottfried mit sehr persönlichen Worten. Ilona Gombert, Petra Vennekötter-Schulte, Elisabeth Klockenbusch und Kirsten Fischer teilten mit der Gemeinde ihre Erinnerungen an die Zeit in St. Gottfried. Danach erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe an Pfr. Petrus Kaya. Dieser bedankte sich bei der St.-Gottfried-Gemeinde für die offenen Türen in den letzten Jahren und betonte, dass auch wir immer eine offene Tür finden werden. So wird weiterhin jeden Montagabend die Messfeier in der St.-Gottfried-Kirche stattfinden, ebenso die Eucharisteiefeier am 2. Dienstag im Monat. Bei der anschließenden Begegnung im Pfarrheim St. Gottfried erinnerte eine Fotowand an alte Zeiten, und beim gemeinsamen Abendbrot wurden viele Gedanken ausgetauscht. So traurig der Verkauf der Kirche auch stimmt, so war doch auch die Freude darüber spürbar, dass die Kirche weiterhin ein wertgeschätzter Gottesdienstort bleibt.

Das Kirchortteam St. Gottfried verabschiedet sich

Fenster in der Kapelle St. Gottfried

Glaube, Hoffnung, Liebe

Das Leben steckt voller Möglichkeiten,
aber man muss lernen sie zu sehen.
Wenn ein Kapitel zu Ende geht,
bietet sich uns die Möglichkeit,
ein neues Kapitel zu beginnen.
Wenn sich eine Tür schließt,
öffnet sich eine andere.

In den meisten Fällen bedeutet das
Schließen einer Tür großen Schmerz.
Doch die Hoffnung, die uns unser Glaube lehrt,
trägt uns durch die Zeit und lässt uns
die Tür sehen, die wir wieder öffnen können.
Gott, in seiner unendlichen Liebe,
lässt sich überall finden.

In Verbundenheit
Ihr Kirchortteam St. Gottfried
11.01.2020

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere...

Fotos 1 - 12 mit freundlicher Genehmigung von Ralf Steinhorst, Ahlener Zeitung

1 - Feierlicher Einzug in die St.-Gottfried-Kirche
2 - Begrüßung durch Pfr. Dr. Kaulig (Mitte), links Pfr. Thota, rechts Pfr. Kaya
3 - St. Johannes der Täufer feiert mit
4 - Kirche gut gefüllt, aber einige Plätze blieben frei
5 - Gemeinsames Hochgebet
6 - Persönliche Worte von Ilona Gombert,
7 - …Petra Vennekötter-Schulte,
8 - ... und Kirsten Fischer.
9 - Symbolische Schlüsselübergabe durch Elisabeth Klockenbusch
10 - Dankesworte durch Pfr. Kaya
11 - Abschiedspostkarten verteilt vom Kirchortteam
12 - Gemeinsam auf die Zukunft anstoßen
13 - Noch einmal volles Haus im Pfarrheim St. Gottfried
14 - Unterwegs in eine neue Zeit...
15 - In gemeinsamer Runde
16 - ...nach Vorne schauen.

Ahlener Zeitung vom 13.01.2020

Übergabe der St.-Gottfried-Kirche

Publikandum vom 21.12.2019
Liebe Gemeinde,
mit der aramäischen Gemeinde St. Johannes der Täufer haben wir uns zur offiziellen Übergabe der St.-Gottfried-Kirche in der Sonntagvorabendmesse am 11.01.2020  verabredet. Da nach aramäischem Kalender das Fest Johannes des Täufers am 07.01. und am 13.01. nach unserem Kalender der Gedenktag des Hl. Gottfried gefeiert wird, ist der Termin zwischen diesen beiden Festen auch symbolisch sehr passend. Zu diesem Gottesdienst lade ich Sie alle wie gewohnt um 17.30 Uhr herzlich ein.

Über diese und alle anderen gewohnten Termine konnte ich in den letzten Tagen mit Pfr. Kaya sprechen. Dabei musste eigentlich nur eben diese Vorabendmesse auf den Prüfstand; die Gottesdienste an den Wochentagen bleiben unangetastet. Die Zeit am Samstag ab 17.00 Uhr möchte die aramäische Gemeinde nun aber für eigene Gottesdienste nutzen. Schon vor einigen Monaten habe ich im Gottesdienst um 17.30 Uhr ein Stimmungsbild abgefragt, um zu sehen, mit welchen Optionen ich in die Verhandlung mit den zukünftigen Vermietern der Kirche gehen kann. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich nur wenige für eine Verschiebung des Gottesdienstes auf einen deutlich früheren Zeitpunkt am Samstag erwärmen konnten. Noch schlechter sah es für einen späteren Zeitpunkt oder für eine Verschiebung auf den Sonntagabend aus.
Da eine Übergangszeit wenig sinnvoll erscheint und nur die Frage nach einem zweiten Abschiedstermin aufwirft, wird die Eucharistiefeier am 11.01. zugleich auch die letzte Sonntagvorabendmesse in der St.-Gottfried-Kirche sein.

Deshalb lade ich danach alle, denen diese Gottesdienstzeit lieb und wichtig ist, zur Samstagvorabendmesse in die St.-Elisabeth-Kirche – ebenfalls um 17.30 Uhr – oder etwas früher, um 17.00 Uhr, in die St.-Bartholomäus-Kirche ein und bitte Sie, die Mühe des etwas weiteren Weges auf sich zu nehmen. Sollten Sie dafür Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte ans Pfarrbüro; wir bemühen uns dann, eine Mitfahrgelegenheit für Sie zu arrangieren.

Beten wir gemeinsam darum, dass uns das Loslassen nicht allzu schwer fällt, und es uns gelingt, neue Möglichkeiten zu entdecken und anzunehmen.

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Verkauf der St.-Gottfried-Kirche

Bekanntmachung im Wochenbrief vom 2. Adventssonntag 2019
Liebe Gemeinde,
bereits seit vier Jahren wurde mit der syrisch-orthodoxen Gemeinde „Johannes der Täufer“ über den Verkauf der St.-Gottfried-Kirche gesprochen. Dazu gehören auch das Pfarrheim sowie das ehemalige Pfarrbüro. Ich hatte Ihnen versprochen, Sie zu informieren, wenn der Vertrag dazu unterschrieben ist, d.h. ich hatte wörtlich gesagt: „wenn die Tinte darunter trocken ist“. Das ist jetzt der Fall.

Das Ergebnis sehen viele Menschen vor allem in der ehemaligen Pfarrei St. Gottfried sicher mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Eine Kirche, an deren Gründung 1954 sich noch manche gut erinnern können und auch persönlich daran mitgewirkt haben, aus unserem Besitz zu entlassen, wird zwangsläufig auch als schmerzlicher Verlust empfunden. Andererseits freuen wir uns, dass die Kirche als solche erhalten bleibt und nun Eigentum einer Gemeinde wird, die uns nahesteht und für das Kirchengebäude eine entsprechend hohe Wertschätzung mitbringt.

Im Hintergrund laufen nun noch einige Verwaltungsvorgänge ab, bis der Vertrag dann voll wirksam wird. Um die Übergabe symbolisch deutlich zu machen, haben wir in der vorletzten Woche mit der aramäischen Gemeinde St. Johannes der Täufer vereinbart, einen gemeinsamen Gottesdienst am Samstag, dem 11. Januar 2020, um 17.30 Uhr in der St.-Gottfried-Kirche zu feiern, der auch noch einmal die Verbundenheit zwischen den Gemeinden unterstreichen soll.

Zunächst findet nur ein Rollentausch von Vermieter und Mieter statt. Kurzfristig werden wir mit der aramäischen Gemeinde über Details der zukünftigen Nutzung sprechen, insbesondere über die Gottesdienstzeiten und Pfarrheimnutzung. Bevor aber Gerüchte die Runde machen: Zunächst nutzen wir die Räume weiter wie bisher – Advent und Weihnachten finden also wie gewohnt statt. Auch in diesem Sinn Ihnen einen guten Advent!

Pfr. Dr. Ludger Kaulig
 

Heiliger Gottfried von Cappenberg

Patron der St.-Gottfried-Kirche

Um das Jahr 1096 wurde Gottfried in unserer unmittelbaren Nachbarschaft geboren. Die mit den Saliern und Staufern verwandte Familie von Cappenberg gehörte zu den angesehensten und mächtigsten Familien des Landes. Gottfried war tief beeindruckt von den Predigten des Heiligen Norbert von Xanten, des Gründers des Prämonstratenserordens, in den er später selber eintritt. Das gesamte Familienvermögen investiert er in die Burg und das spätere Kloster Cappenberg.
Über viele Jahrhunderte entsandte dieses Kloster Mönche als Pfarrer auch hierher zu uns nach Ahlen. Gottfrieds Liebe galt besonders den Notleidenden und Kranken.
Es ist sein Fürsorge, die ihn dazu bewegt, in Cappenberg auch ein Spital zu errichten, ein Krankenhaus für Arme und Notleidende, in dem er selbst auch engagiert mitarbeitete.
Mit seinem Eintritt in den Orden der Prämonstratenser, nimmt Gottfried teil  an einer Erneuerungsbewegung, die die ganze katholische Kirche erfasst. Mit dem Heiligen Gottfried bitten wir Gott um die Kraft, in unserer neuen Pfarrei füreinander Sorge zu tragen und einander gute Hirten und Hirtinnen zu sein –
hier in Ahlen und weltweit.

(aus: Gründungsgottesdienst am 24.08.2014 mit Vorstellung der spirituellen Aspekte der sieben Heiligen unserer Kirchenpartrozinien in St. Bartholomäus) 

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05.06.2020

10.00 Uhr Übertragung aus der St.-Ludgeri-Kirche

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14.05.2020

Ahlener Zeitung vom 11.05.2020

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