„Wir ermöglichen in der Weite der Pfarrei Beheimatung, Nähe und Gemeinschaft.“ Unsere Vision

Kirche auf dem Weg - Rom für Ehejubilare

Im Hintergrund des Gruppenbildes sind die Ruinen der Basilika der Heiligen Constanza zu sehen.

Pilgerreise mit Pfarrer Dr. Kaulig vom 6.10. – 11.10.2015 nach Rom

Nach Ankunft auf dem Flughafen Roma Fiumicino und der Unterbringung im Ordensgästehaus Casa Tra Noi am Dienstag besuchten wir die Piazza Navona, einen der charakteristischen Plätze des barocken Roms. Ursprünglich gab es hier ein antikes Stadion in dem athletische Wettkämpfe stattfanden. Der heutige barocke Platz wird von drei Brunnen bestimmt, dem Vierströmebrunnen in der Mitte, der Fontana del Moro im Süden und dem Neptunbrunnen in Norden.

Am Mittwoch haben wir an der Generalaudienz unseres Papstes Franziskus auf dem Petersplatz teilgenommen. Sie stand ganz im Zeichen des Themas der aktuell stattfindenden Bischofssynode "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute". Am Abend haben wir mit Pfarrer Dr. Kaulig in der Kirche Maria Maddalena in Campo Marzio (in der Nähe des Pantheon) eine Messe gefeiert. Die Primizkirche von Pfarrer Dr. Kaulig ist ein spätbarocker Bau mit einer in ihrer Art einmaligen Sakristei aus der Zeit des Rokoko. Im Anschluss an die Messe haben wir im Generalat der Kamillaner (Krankenpflegeorden) die Räume des Gründers, Kamillus von Lellis besucht.

Am Donnerstag bekamen wir Einblicke in das antike Rom mit dem Kolosseum, Konstantinsbogen, Forum Romanum, Kaiserforen, Trajanssäule und Kapitolsplatz. Es schloss sich ein Spaziergang durch die Innenstadt mit Spanischer Treppe, Trevi-Brunnen, Pincio-Hügel, Piazza del Popolo und der Kirche Santa Maria del Popolo an.

Am Freitag haben wir die Kirche Sankt Laurentius vor den Mauern (ital.: San Lorenzo fuori le mura) besucht. Sie zählt zu den sieben Pilgerkirchen Roms und beherbergt die Reliquien der Heiligen Laurentius und Stephanus. Eine von Papst Sixtus III. erbaute benachbarte Marienkirche wurde im 13. Jahrhundert mit der Laurentius-Kirche vereinigt, die ältere Kirche wurde dabei zum Chor der neueren. Sie ist die bekannteste „Begräbniskirche“ der Stadt, da sich an ihr der größte Friedhof Roms, der Campo Verano, anschließt. Der Friedhof ist derzeit in den katholischen und den jüdischen Friedhof unterteilt. Ferner beherbergt er ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Er ist unter anderem Ruhestätte des 1996 verstorbenen Filmschauspielers Marcello Mastroianni. Zwei weitere Ziele an diesem Tag waren die Kirche St. Agnes vor den Mauern und das Mausoleum der Heiligen Constanza.

Letztes Ziel an diesem Tage waren die Priscilla-Katakomben (ital.: Catacombe di Santa Priscilla). Hier befindet sich die mit frühchristlichen Malereien versehene griechische Kapelle (mit einer Szene, die als fractio panis („Brotbrechung“) bezeichnet wird). Ein Fresko der Madonna mit Kind und dem Propheten Bileam gilt als älteste erhaltene Mariendarstellung der Welt. In einer Kapelle dieser Katakomben haben wir mit Pfarrer Dr. Kaulig eine heilige Messe gefeiert. Anschließend ging es auf einen Spaziergang durch das Coppedè-Viertel. Es handelt sich um eine unerwartete, bizarre und fantastische architektonische Mischung aus Jugendstil, Art Déco und Einflüssen der griechischen, gotischen, barocken, ja sogar mittelalterlichen Kunst des Architekten Gino Coppedè aus den Jahren 1915 - 26.

Am Samstag ging es zur Basilika S. Maria Maggiore. Sie ist die größte der 40 Marienkirchen und enthält viele herrliche Mosaiken. Die Ikone "Salus Populi Romani" (Heil der Völker) ist die bedeutendste Marienikone Roms und befindet sich heute dort in der Cappella Paolina über dem Altar. Es ging weiter zur Lateranbasilika St. Johannes, der Bischofskirche von Rom. Die Lateranverträge von 1929 sichern der Vatikanstadt die Staatlichkeit, und u. a. dem Lateran und Castel Gandolfo den Status einer exterritorialen Besitzung des Heiligen Stuhls. Weiter standen die Heilige Stiege und das Baptisterium des Lateran auf dem Programm. Danach ging es weiter zur Kirche Il Gesù bzw. in die ehemaligen Privaträume des Hl. Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens, in dessen Kapelle wir in einer feierlichen heiligen Messe mit Pfarrer Dr. Kaulig den Segen für unsere Ehe erneuert haben.

Der Sonntag begann mit einer Messe im St. Petersdom mit Pfarrer Dr. Kaulig als Konzelebrant. Dann ging es zu den Grotten im Petersdom, in denen sich die Gräber vieler Päpste befinden. Durch die Ausstellung zum 2. Vatikanischen Konzil konnten wir den deutschen Friedhof (Campo Santo Teutonico) besichtigen, obwohl er eigentlich schon geschlossen war. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir die Basilika S. Paul vor den Mauern mit dem Grab des Hl. Paulus besichtigen können. Unter den Fenstern befinden sich Papstmosaiken mit Portraits aller 266 anerkannten Päpste der Kirchengeschichte. In der Basilika eröffnete Papst Benedikt XVI. am 28. Juni 2008 gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I. das Paulusjahr zum Gedenken an das 2000. Geburtsjahr des Apostels. Aus diesem Anlass wurden die Füllungen der Türen des linken Portals mit Bronzereliefs neu gestaltet. Am Abend sind wir vom Flughafen Roma-Fiumicino aus wieder nach Hause geflogen.

Hiermit möchten wir uns nochmals bei unserem Reisebegleiter Pfarrer Dr. Kaulig bedanken. Sein Sachverstand sowohl sprachlich, kirchlich, geschichtlich, kulinarisch und mitmenschlich waren überragend. Der 5-jährige Aufenthalt in Rom während seines Studiums und die damit verbundene Sprachkompetenz und Ortskenntnis waren ihm anzumerken. Es gab absolut nichts, worauf er keine Antwort hatte. Wir können diese Reise in dieser Art nur weiterempfehlen.

Verfasser: Rudolf Rötering,
Bild: Hermine Naber,
Foto: Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Romreise der Ehejubilare 2013

Teilnehmer der Romreise 2013
Teilnehmer der Romreise 2013

Pilgerreise mit Pfr. Dr. Kaulig vom 23.10. - 28.10.2013 nach Rom

Die Reise nach Rom begann am frühen Morgen des 23. Oktobers mit einem Schrecken: Beim kurzen Halt auf dem Bahnhof „Düsseldorf Flughafen“ konnten nicht alle Teilnehmer rechtzeitig den Zug verlassen, so dass drei Ehepaare beinahe verloren gingen… aber über kleine Umwege kamen dann doch alle pünktlich zum Flieger, der die Reisegruppe unter der Leitung von Pfr. Dr. Kaulig ohne weitere Probleme sicher nach Rom brachte.

Schon kurz nach der Ankunft im Ordensgästehaus Casa Tra Noi startete das Programm mit einer ersten Busfahrt zum Pantheon und einem Gottesdienst in der nahegelegenen Primizkirche von Pfr. Kaulig, S. Maria Maddalena in Campo Marzio. Ein Spaziergang zum Piazza Navona rundete den Tag ab, bei dem auch der Besuch einer „Gelaterie“ nicht fehlen durfte. 

Am zweiten Tag
erkundete die Reisegruppe das antike Rom mit dem Kolosseum, dem Forum Romanum und dem Kapitol. Ein besonderer Höhepunkt war gekommen, als sich hier die Türen des Senatorenpalastes für einen Besuch im Ratssaal öffneten, was den guten Beziehungen von Pfr. Kaulig zu verdanken war. So wurde es für einige zu einem besonderen Vergnügen, auf dem Sessel des Bürgermeisters der Stadt Rom Platz zu nehmen. Am Nachmittag stand dann ein feierlicher Gottesdienst mit Segnung der acht Ehepaare auf dem Programm, der in der kleinen Kapelle des Ignatius von Loyola stattfand. Die Unermüdlichen kamen danach noch in den Genuss  einer „Vorlesung“ mit Pfr. Kaulig in der „Universitas Gregoriana“.

Der nächste Tag begann bei schönstem, sonnigen Wetter mit einem Spaziergang durch die Innenstadt mit Besichtigung des Trevi-Brunnens, der spanischen Treppe und dem Piazza del Popolo. In der angrenzenden Kirche Santa Maria del Popolo beeindruckten besonders die großartigen Gemälde von Caravaggio. Danach ging es hinauf auf den Pincio-Hügel, wo die Teilnehmer durch eine wundervolle Aussicht für den anstrengenden Anstieg belohnt wurden. Nach der gemütlichen Mittagspause wurden am Nachmittag die Priscilla-Katakomben besichtigt. Und auch dort wurde an historischer Stelle ein Gottesdienst gefeiert.

Am Samstag freuten sich alle nach der Besichtigung des Petersplatzes und der Basilika S. Peter auf einen „freien Nachmittag“, der ganz unterschiedlich genutzt wurde. Eine Gruppe machte sich mit Pfr. Kaulig auf den Weg nach Ostia, wo er eine italienische Messe mit seiner früheren Gemeinde feierte.

Den Sonntaggottesdienst erlebte die Pilgergruppe auf dem Campo Santo Teutonico im Vatikan direkt neben dem deutschen Friedhof. Nach der Messfeier war der Petersplatz gut gefüllt mit unzähligen Menschen, die mit Papst Franziskus eine Messe anlässlich eines großen Familientreffens feierten. Beim Angelusgebet schloss sich die Gruppe der Menschenmenge an und durfte miterleben, wie Franziskus ganz nah vorbeifuhr und mit seiner freundlichen, offenen Art die Menschen begeisterte. Noch ganz beeindruckt von dieser Begegnung standen dann am Nachmittag die Besichtigungen der Kirchen S. Maria Maggiore und S. Johannes im Lateran auf dem Programm.

Bevor es am Montag mit unvergesslichen Eindrücken wieder zurück nach Ahlen ging, gab es noch einen Rundgang durch die Basilika S. Paul vor den Mauern mit einem kleinen, abschließenden Gottesdienst in einer der Seitenkapellen.
Ciao Rom! Es war richtig schön.

Angelika Aperdannier

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