„Wir ermöglichen in der Weite der Pfarrei Beheimatung, Nähe und Gemeinschaft.“ Unsere Vision

Haldenkreuzweg 2020

Haldenkreuzweg online
von Detlef Peter Jotzeit

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Das gilt auch für den Förderverein Ahlener Haldenkreuz. Der Vorstand hat den 14. Ökumenischen Kreuzweg auf der Ahlener Osthalde, der am Samstag, 4. April geplant war, für die Allgemeinheit abgesagt. Doch ganz darauf verzichten müssen die vielen Gläubigen nach aktuellem Stand nicht. Geplant ist eine Online-Präsentation. So kann jeder Ahlener zumindest im Internet den Kreuzweg mitgehen.

„Wir müssen und wollen Verantwortung übernehmen“, sagt Martina Jotzeit, Vorsitzende des Fördervereins. Gleichzeitig glaube sie, dass es gerade in der jetzigen Zeit wichtig sei, den Menschen ein wenig Halt und Hoffnung zu geben. Dazu könne der Kreuzweg beitragen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Du, aber folge mir nach“ (Joh. 22) stehe. Selbstverständlich respektiere der Förderverein dabei die Anweisungen von der Landesregierung und der Bistumsleitung, Versammlungen zu unterlassen. „Der Kreuzweg wird in dieser Woche einzeln gelesen und gefilmt. So entsprechen wir den Vorgaben in der Corona-Krise, nicht mehr als zwei Personen zusammen zu bringen“, erklärt sie, und ergänzt: "Der Kreuzweg wird dann zusammengeschnitten und am 04.04. um 19.00 Uhr online gehen“. So kann jeder, der möchte, ihn mitbeten.

„Gerne wären wir mit vielen Gläubigen den neuen Kreuzweg abgegangen“, macht auch die evangelische Pfarrerin Dr. Petra Gosda deutlich. Leider sei das aufgrund der angespannten Lage nicht möglich. Das Organisationsteam versuche nun stellvertretend für alle sonstigen Teilnehmer einzeln den Kreuzweg zu beten. „Das Video wird im Internet gezeigt und auch die Texte sind dort nachzulesen“, kündigt sie an. „Wir hoffen, dass wir so zumindest im Geiste vereinigt sind und uns viele Menschen begleiten. “

Der Kreuzweg, der seit dem vergangenen Jahr aus 14 künstlerisch gestalteten Stationen aus Cortenstahl besteht (jeweils rund 1,5 Meter hoch und 40 Zentimeter breit) und in den Jahren zuvor nur durch Flatterband kenntlich gemacht worden war, wurde erst im vergangenen Jahr eingeweiht. Die Traditionsveranstaltung erfuhr dabei eine überwältigende Resonanz. Mehr als 450 Gläubige nahmen trotz des unbeständigen Wetters (Regen, Hagel, Sonnenschein) teil.

Der Kreuzweg hat für die Stadt Ahlen und deren Bürger eine besondere Bedeutung. Die Aufstellung der Stelen war von allen christlichen Gemeinden in Ahlen (katholisch, evangelisch, evangelisch- freikirchlich, syrisch-orthodox und griechisch-orthodox) unterstützt worden. Landrat Dr. Olaf Gericke sprach bei der Einweihung von einer „grandiosen Leistung”. Die Zeche und die Halde seien zwar schon immer eine Landmarke gewesen. Der Kreuzweg mit den Stelen sei allerdings eine Landmarke des Glaubens für den Kreis und das ganze Münsterland.

Weitere Infos auf der Homepage des Fördervereins unter www.haldenkreuz.de . Dort sowie auf YouTube wird die Aufzeichnung des Kreuzweges veröffentlicht.

https://youtu.be/UCQ31hWMGN8
https://youtu.be/-kjhSt4lz2I

Ansprechpartnerin:

Martina Jotzeit
1. Vorsitzende
Förderverein Ahlener Haldenkreuz e.V.
Vereinsregisternummer 782, Amtsgericht Ahlen
Anschrift: Siemensweg 18 b, 59229 Ahlen
Tel: 02382 71929


 

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