„Wir engagieren uns im Dialog mit den christlichen Konfessionen, Gläubigen anderer Religionsgemeinschaften und allen Menschen guten Willens.“ Unsere Vision

Ostern 2019

Haldenkreuzweg 12. Station: "Vollbracht"
14. Station: "Wir sind frei"

„Mensch, wo bist Du?“
Die Frage begleitet uns durch die Fastenzeit zum Osterfest. Jesus Christus ist diese Mensch gewordene Frage Gottes. Er geht uns nach, uns zu finden, wohin auch immer wir uns verlaufen haben und sei es Sünde und Tod. Jesus Christus ist auch die Mensch gewordene Antwort. Gott hilft uns, durch ihn unser „Hier bin ich!“ zu sagen, aus dem Versteck des alten Adam hervorzukommen, ihm neu zu vertrauen.
In diesen Tagen kann das ganz konkret in den Gottesdiensten geschehen. Wir stellen uns an die Seite Jesu am Ölberg: „Wachet und betet“, sagt er und wir können über die Jahrhunderte hinweg antworten: „Ich stehe zu Dir.“ Ebenso können wir das am Karfreitag unter dem Kreuz sagen und eigentlich überall dort, wo die Situation oder Menschen ganz ausdrücklich von uns verlangen, Stellung zu beziehen: „An wen glaubst Du? Wofür stehst Du?“ Das ist nicht leicht. Aber dann können wir an Ostern auch ihn entdecken als den Auferstanden, der längst unverbrüchlich zu uns steht. Die Freude darüber wünsche ich Ihnen auch im Namen des Seelsorgeteams: ein mit dieser Freude gefülltes Osterfest!

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Ostern

Ostern ist der Höhepunkt des Kirchenjahres.
Denn Jesus Christus ist an diesem Tag auferstanden,
er wird so zum Sieger über den Tod und verspricht uns Menschen:
„ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE“.

„Und so bitten wir den auferstandenen Jesus,
dass er den Tod in Leben umwandle,
den Hass in Liebe verwandle,
die Rache in Vergebung,
den Krieg in Frieden.
Ja, unser Frieden ist Christus
und durch ihn flehen wir
um Frieden für die ganze Welt.“

Papst Franziskus, aus der Osterbotschaft 2013


„Wenn Jesus auferstanden ist,
dann – und nur dann – 
ist etwas wirklich Neues geschehen,
das die Lage des Menschen und der Welt verändert.
Dann ist er – Jesus – jemand,
dem wir unumschränkt vertrauen können,
nicht nur seiner Botschaft, sondern ihm selbst,
denn der Auferstandene gehört
nicht der Vergangenheit an,
sondern er ist gegenwärtig, heute, und lebt.“

Benedikt XVI., Osterbotschaft 2012

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