„Wir gehen zu den Menschen und sind in Freude, Hoffnung, Trauer, Angst und Not an ihrer Seite.“ Unsere Vision

Gottesdienste im Livestream

14.06.2020 | Aufruf im Wochenbrief von Pfr. Dr. Kaulig
Ich freue mich sehr über die rege Nutzung unseres Angebots der Liveübertragung von Sonn- und Festtagsgottesdiensten auf unserer Gemeinde-Homepage.

Schön, wenn dadurch Gemeinschaft mindestens erhalten, vielleicht sogar in der Solidarität der Isolation gestärkt und intensiviert werden konnte!
Schön, wenn Sie trotz der Einschränkungen die Begegnung mit Christus in der Eucharistie feiern konnten!
Schön, wenn Sie sich dadurch auch besser gegen eine Infektion schützen und davor generell sicherer fühlen konnten!

Danke für alle aufbauenden Rückmeldungen, für Zeichen der Dankbarkeit und auch der hilfreichen Kritik!
Darunter war auch immer wieder der Wunsch nach einer Fortsetzung dieses Angebots – sogar nach der Corona-Phase.
Das kann ich mir durchaus vorstellen, wenn auch reduziert auf eine monatliche Übertragung. Zum einen möchte ich denen, die das für sich als hilfreich entdeckt haben, diesen Dienst nicht wegnehmen, zum anderen aber auch keine identische dauerhafte Konkurrenz zum Sonntagsgottesdienst in der Kirche schaffen. Auch eine Übertragung besonderer Anlässe (Erstkommunion, Firmung etc.) ist denkbar. Mit den Gremien unserer Pfarrei denke ich außerdem über neue Online-Formate für Gottesdienste und geistliche Impulse nach.
Ich bin sehr froh, dass wir mit der Firma „Order a Party“ ein professionelles Team gewinnen konnten, das die Übertragung der Gottesdienste in hoher Qualität gewährleistet. Natürlich ist diese Qualität nicht kostenlos. Deshalb werden wir diesen Dienst nicht unbegrenzt anbieten können. „Order a Party“ hat sich bereit erklärt, uns bei der Anschaffung einer Ausrüstung zu helfen, damit wir in Eigenregie nicht zu viel dieser Qualität verlieren.
Durch Stimmen aus der Gemeinde fühle ich mich nun ermutigt, Sie um eine finanzielle Unterstützung dafür zu bitten. Das kann im Rahmen der „klassischen“ Kollekte am Samstag/Sonntag, 20./21.06. geschehen, aber natürlich auch via Überweisung.

Unser Spendenkonto:
Kath. Kirchengemeinde St. Bartholomäus
IBAN: DE51412625010100102100                                                                             
Verwendungszweck: Livestream-Gottesdienste       
    
Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Bitte geben Sie dazu Ihren Namen und Adresse an.

Mitmachen im Filmteam!
Die technische Ausrüstung für unsere Livestream-Gottesdienste selbst kann eine gute Qualität nicht garantieren. Hier könnten Sie ins Spiel kommen!
Hätten Sie, hättest Du Interesse, mit einem solchen professionellen Equipment zu arbeiten? Auch hier hat „Order a Party“ Hilfe angeboten und würde entsprechende Interessentinnen und Interessenten mit dem Equipment und einigen Prinzipien für eine gute Bildregie vertraut machen. Nach derzeitiger Planung würde das Engagement außer der Einführung ca. zwei Stunden (inkl. Vor- und Nachbereitung) pro Monat an einem Sonntagmorgen beinhalten (ggf. auch seltener je nach Größe des Teams). Über eine Rückmeldung unter Tel: 02382 760590 freuen wir uns.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen 
  
Ihr Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Aktuelles zur Gottesdienstordnung

Mittwoch, 20.05.2020 | Pfr. Dr. Ludger Kaulig
Liebe Gemeinde,
wir haben vorsichtig wieder damit begonnen, den persönlichen Gottesdienstbesuch zu ermöglichen – wenn auch unter besonderen Rahmenbedingungen. Trotz vieler positiver Rückmeldungen teilen offenbar auch viele diese Vorsicht.
Insofern sehen wir – die Corona-Task-Force, das Seelsorgeteam und der Pfarreirat – davon ab, sofort alle Kirchen für Gottesdienste zu öffnen. Bis Pfingsten gilt deshalb die aktuelle Gottesdienstordnung:

10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Voranmeldung  | St.-Marien-Kirche
10.00 Uhr Eucharistiefeier im LIVESTREAM  | Übertragung aus der St.-Ludgeri-Kirche

Ausnahmen sind die Kinderkirche mit Pfr. Stroband im Livestream am kommenden Sonntag, 25.05., um 11.00 Uhr und das Pfingstival am Pfingstmontag, 01.06., um 11.00 Uhr.
In der Woche vor Pfingsten werden wir in den schon erwähnten Gremien die Situation neu bewerten. Wenn der Ansturm zu Pfingsten besonders groß werden sollte, halten wir uns vor, bereits zu Pfingsten einen weiteren Gottesdienst anzubieten. Wir werden auf jeden Fall Entscheidungen für den Dreifaltigkeitssonntag und die nächsten Sonntage im Jahreskreis treffen. Wenn die Corona-Daten dem nicht widersprechen, würden wir dann weitere Kirchen für den Gottesdienstbesuch öffnen.

In dieser Hoffnung grüße ich Sie herzlich,                         

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Corona-Update

Öffentliche Gottesdienste in Planung | 24.04.2020
Liebe Gemeindemitglieder!
Wie Sie möglicherweise schon erfahren haben, lockert das Land NRW zum 01.05. die Restriktionen bezüglich des Gottesdienstbesuchs.
Manche Details sind noch zu klären. Dazu gehört seitens des Landes die Frage nach einer numerischen Obergrenze, seitens des Bistums eine genauere Beschreibung, wie der Kommunionempfang gestaltet werden kann.
Welche Kirchen dann für  Sonntags- und ggf. auch Werktagsgottesdienste unter Einhaltung der Pandemie-Regeln geöffnet werden können, müssen wir prüfen, sobald diese Regeln komplett vorliegen.
Ich bin noch zurückhaltend, was die Vorfreude auf die Normalisierung angeht. Das verdankt sich einerseits den angedeuteten Unklarheiten, außerdem der zu erwartenden eigenartigen Gestalt des Gottesdienstes, vor allem aber andererseits der Möglichkeit, dass die Freigabe jederzeit schnell zurückgenommen werden kann, wenn sich die Entwicklung der Corona-Statistik wieder verschlechtert. Das könnte m.E. sogar noch vor Inkrafttreten der Lockerungen geschehen, wenn gegen Ende der kommenden Woche die Effekte der Karwoche in verlässlichen Daten abgebildet werden können.
Wir werden Sie informieren, sobald hier Klarheit besteht.
Gruß und Segen und bleiben Sie gesund,

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Rahmenbedingungen für öffentliche Gottesdienste:
www.bistum-muenster.de
 

Gedanken zum Sonntag | 28.03.2020
Reflexe des Haben-Wollens

Diese Geschichte dürften manche schon kennen:
Ein König hatte zwei Söhne. Als Eignungstest für die Thronfolge gibt er ihnen auf, den größten Saal des Palastes möglichst kostengünstig zu füllen – egal womit. Der ältere Sohn trifft schon bald ein paar Bauern, denen er gleich mehrere Wagenladungen Stroh zu einem Super-Sparpreis abkaufen kann. Dann stopft er das alles in den großen Saal, so dass gerade noch sein Vater und sein Bruder hineinkönnen, um die Füllung zu bewundern. Nun ist der jüngere Sohn am Zug. Der lässt erst einmal den Saal räumen und dann – stellt er eine Kerze in die Mitte und zündet sie an. Der ältere Bruder ist etwas begriffsstutzig und protestiert, der Vater aber versteht: Sein Jüngster hat den Raum mit Licht gefüllt.

Mir fiel die Geschichte ein angesichts der Berichte von Hamsterkäufen, bei denen Toilettenpapier eine zentrale Rolle spielt. Das Thema ist in den letzten Tagen schon von verschiedenen Seiten beleuchtet worden – auch die fehlende Logik speziell dieses Einkaufs angesichts eines Virus, der schwerpunktmäßig die Lunge angreift. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Erklärung eines Psychologen: Man kann für wenig Geld viel bekommen; es hält sich und – irgendwann – wird man es auch brauchen. Zunächst aber hat man den großen Stapel Papier in der Ecke stehen, der ein – zweifellos irrationales – Gefühl von Sicherheit gibt.

Die weise alte Geschichte kommt uns in dieser Gestalt als eine Art Real-Metapher ins eigene Haus – ganz wörtlich mit jedem aktuell eigentlich überflüssigen Paket. Ob dieser Reflex bei Ihnen auch gegriffen hat und Sie nun gerade im Augenwinkel die eingekauften 3- bis 4-lagigen Trophäen sehen oder das Ganze mit etwas Abstand kopfschüttelnd betrachten, kann daraus eine halbwegs amüsante Anregung werden, die verordnete Entschleunigung auch zu nutzen, um an diesem Punkt vom Konkreten zum Grundsätzlichen vorzustoßen: Mit welchen Dingen und Aktionen fülle ich mein Leben? Welche Reflexe des Haben- und Mitmachen-Wollens und der Absicherung habe ich mir angewöhnt?

Eine der Versuchungen, denen Jesus in vierzig Tagen Wüstenaufenthalt ausgesetzt ist, ist es, Steine in Brot zu verwandeln. Dem Versucher, so erzählt die Bibel, antwortet Jesus, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund. Dass wir Brot brauchen, bleibt da unbestritten, so wie das gehortete Toilettenpapier ja auch nicht nutzlos ist. Aber letztlich läuft all das auf eine einzige Frage hinaus: Was brauche ich wirklich zum Leben?

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag, gut genutzte Zeit und bleiben Sie gesund!

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

Brief von Pfr. Dr. Kaulig | 19.03.2020
Liebe Gemeinde,
seit ich mich am vergangenen Freitag an dieser Stelle an Sie gewendet habe, hat fast jeder Tag weitere z.T. massive Einschränkungen und Veränderungen unseres Lebensalltags mit sich gebracht. Es gibt aber auch immer wieder Nachrichten von guten Ideen, mit all dem nicht nur duldend und geduldig umzugehen, sondern die verbliebenen Handlungsspielräume sinnvoll zu nutzen und diese Zeit gut zu gestalten.

Auch in unserer Pfarrei sind wir nicht untätig geblieben. Wir haben im Seelsorgeteam und in einer speziellen Arbeitsgruppe wie schon in der vergangenen Woche angekündigt überlegt, wie wir weiterhin als Gemeinde miteinander verbunden bleiben und aus unserem Glauben Kraft gewinnen können. Ergebnisse dieser Überlegungen finden Sie (hier) auf der Homepage, in den Pfarrnachrichten und in der Tagespresse. Sicherlich wird auch noch das eine oder andere hinzukommen; die Aktion mit Ihren Portraitfotos etwa braucht noch einige Tage bis Sie das Ergebnis wenigstens in unseren Medien bestaunen können. So können wir vielleicht durch kleine Highlights dazu beitragen, dass uns die nächsten Wochen nicht allzu lang werden.

Nun hat die Fastenzeit jedenfalls eine gänzlich andere Gestalt angenommen, als wir das zuvor gedacht oder gar geplant hätten. Das Fasten ist zu einem umfassenden Verzicht geworden, der auch enge Kontakte im Familien- und Freundeskreis einschließt. Dieses Fasten ist kein oft schon als exotisch empfundenes religiöses Randprogramm, sondern geschieht in Solidarität mit unserer ganzen Gesellschaft. Neben dem Verzicht wird dabei aber auch ein Element sichtbar, das für unser christliches Fasten sehr wichtig ist: Es sollte immer ein „Fasten für“ sein. Das unterstreicht etwa die Fastenaktion MISEREOR und blickt dabei auf Menschen in Not überall in der Welt. Bevor die Nachrichten über das Corona-Virus und die Sorge um unsere eigene Existenz den ganzen Horizont füllen, sollten wir sicher auch ähnliche oder ganz anders geartete Notsituationen in der Welt nicht aus dem Blick verlieren.

„Fasten für“ geschieht aber auch ausdrücklich hier: Indem wir die staatlich verordneten Beschränkungen diszipliniert einhalten, verzichten wir auf Komponenten unserer Freiheit für die Gesundheit und das Leben anderer Menschen. Wir tragen dazu bei, eine Überlastung des Gesundheitssystems, die sich sowohl durch eine zu große Zahl gleichzeitiger schwerer Erkrankungen als auch durch die Erkrankung des medizinischen Personals ergeben könnte, zu verhindern.

Neben all dem, was uns darin mit anders und nicht glaubenden Menschen verbindet, können wir dabei zudem Kraft schöpfen aus der bleibenden Gemeinschaft mit Gott, aus dessen Hand wir nicht fallen können.
In diesem Glauben möchte ich Ihnen gerade in dieser Zeit besonders verbunden sein, vor allem im täglichen Gebet und in der Eucharistiefeier, die wir an den Sonntagen, in der nächsten Woche auch am Hochfest des Hl. Liudger und dann an den Kar- und Ostertagen zumindest virtuell gemeinsam feiern können.

Ich grüße und segne Sie, bleiben Sie gesund,
Ihr Ludger Kaulig

Brief von Pfr. Dr. Kaulig | 13.03.2020
Liebe Gemeindemitglieder,

angesichts der Schließung sogar von Schulen und KiTas in NRW können wir Sie nicht guten Gewissens einladen, zu Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde zusammenzukommen. Schweren Herzens müssen wir das sogar von der Sonntagseucharistie sagen. Da es offenbar vor allem auf die nächsten Wochen ankommt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu steuern, tragen wir unserer Verantwortung für das Wohl der Gesamtgesellschaft in unserem Land Rechnung und sagen alle entsprechenden Zusammenkünfte und Veranstaltungen in unserer Pfarrei zunächst einmal bis einschließlich 19.04. ab.
In den nächsten Tagen entwickeln wir Angebote, um uns in dieser Zeit geistlich zu stärken. Wir prüfen dabei auch die Möglichkeit der Direktübertragung einer Eucharistiefeier aus einer unserer – dann leeren – Kirchen, um Ihnen neben den Angeboten von domradio.de, KTV etc. auch eine wenigstens virtuelle Feier der (Sonntags-)Eucharistie in der eigenen Pfarrei zu ermöglichen.
Bitte folgen Sie unseren Veröffentlichungen über die Tagespresse und hier auf unserer Homepage, um über den je aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden zu sein.
Im Gebet verbunden, bleiben Sie gesund!

Pfr. Dr. Ludger Kaulig

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07.08.2020

Team Bartholomäus - Kirche in Bewegung

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05.08.2020

Ahlener Zeitung vom 31.07.2020

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